Segeltörn im Ionischen Meer

Griechenland, Sommer

Per Automobil gings am Vortag des Abfluges nach Salzburg (Boxenstopp in der Augustiner Brauerei Mülln), dann früh Morgens mit Austrian Airlines nach Aktio (liegt am griechischen Festland). Der Yachtvercharterer hatte einen Autobus organisiert, der uns dann auf die Halbinsel Lefkas (Lefkada) brachte.

Mit der Austrian Airlines über den Alpen, Foto: Peter Sponar

Ausgangspunkt des Segeltörn war die Marina Lefkas auf der Halbinsel Lefkada (+38°49'48.32", +20°42'42.42"). Erster Anlaufpunkt war die Insel Ithaka, die legendäre Heimat des Odysseus. Schlechtwetter und Stürme hielten uns einen Tag länger als geplant auf Zakynthos fest.

 37°58'42.82"N /  20°45'18.90"E, Foto: Peter Sponar

Über das Kap Skinari gings weiter nach Kefalonia. Die Insel liegt am Ausgang des Golfs von Patras. Die höchste Erhebung ist der Berg Ainos mit 1.628 m. Argostoli (neugr. Αργοστόλι, Katharevoussa:Αργοστόλιον) ist die Hauptstadt der Insel. Die Stadt wurde 1953 von einem Erdbeben zum großen Teil zerstört.

Unter Segel nach Zakynthos, Foto: Peter Sponar

Fiskardo: Eine romantisch verträumte Hafenstadt im Norden der ionischen Insel Kefalonia.

Am Liegeplatz in der Marina Fiskardo,  Foto: Peter Sponar

Die Stadt ist vom Erdbeben 1953 (wie der ganze Norden der Insel) weitestgehend verschont geblieben. Aufgrund der historischen Bausubstanz und des kleinen Hafens entwickelte sie sich früh zur touristischen Attraktion.

Auf Seekarten der Venezianer, die lange Zeit die Insel beherrschten, wird der Ort als Porto di Custodi (Hafen der Wächter), Petiglia , Veneti Victi, Panormos und Dulichio oder auf griechisch Δολίχιον (Dolichion) bezeichnet. Man geht davon aus, dass seit dem 13. Jahrhundert der Name Fiskardo in verschiedenen Varianten unter den Einheimischen gebräuchlich war (Guisgardo, Pescarda, Viscardo, Piscardo u. a.).

Ausblick vom Balkon der ersten Lokaladresse am Platz, Foto: Peter Sponar

Um 1700 entwickelte sich der Ort zum Hafen der Halbinsel Erissos und zum Warenumschlageplatz nach Ithaka. Seit den 1960er Jahren wurde der Hafen zur Fußgängerzone; traditionelle Kafeneions und Kneipen für Fischer und Matrosen wurden zu Restaurants umgebaut. Das bekannteste Beispiel ist das der Köchin „Tassia“, die das Lokal ihrer Eltern zum Treffpunkt für Gourmets ausbaute. Hier waren auch schon Prominente, wie Naomi Campbell, Madonna und Nicolas Cage zu Gast. [Text-Quelle: teilweise wikipedia]